
| I. Sankt Mang als Ortsname |
Genau
am 17. Mai 1818 wurde aus 4 Dörfern, 23 Weilern und 29 Einöden
eine politische Gemeinde namens Sankt Mang künstlich geschaffen. Dazu
gehörten Lenzfried, Leubas, Leupolz, Hafenthal, Ursulasried, Riederau,
Kottern, Schelldorf, Neudorf und 47 andere Ortschaften.
Am 1. Juli 1972 wurde diese Gemeinde in die Stadt Kempten eingemeindet. Wenn
heute vom Stadtteil Sankt Mang die Rede ist, so sind die ehemaligen Dörfer
Kottern, Schelldorf und Neudorf sowie die Neubaugebiete Oberösch, Oberwies,
am Heubach und auf der Ludwigshöhe gemeint. Um deren Geschichte soll
es im folgenden gehen.
Eine eigene Pfarrkirche gab es dort lange nicht. Kotterner, Schelldorfer
und Neudorfer pilgerten zur Pfarrkirche Sankt Magnus im Gemeindeteil Lenzfried.
Erst 1922 wurde die katholische
Kirche Mariae Himmelfahrt in Kottern erbaut. Die evangelische Christuskirche
in der Magnusstraße wurde 1927 eingeweiht.

| II: Kottern in Hochmittelalter und Frühneuzeit |
Das Allgäuer eisenverarbeitende Handwerk hatte im Hoch- und auch im
Spätmittelalter eine hohe Blüte erlebt. In den Allgäuer Alpen,
u.a. am Südhang des Grüntenwurde Erz gefördert, das in
Hammerschmieden an der Iller weiterverarbeitet wurde. 1368 werden Hammerwerke
in "Nitdorf" (= Neudorf) urkundlich erwähnt. Mit dem Niedergang der
Allgäuer Eisenindustrie wurden diese Hammerwerke stillgelegt und
verlassen.Solche halbverfallenen Werkstätten ohne Zubehör und Acker
wurden "Kotterhäuser" genannt. Die Existenz von "Mühlen und
Hämmern" in Kottern geht aus einer Urkunde aus dem Jahre 1494 hervor.
1509 ist von Papiermühlen die Rede, und am Vorabend des Bauernkrieges
von 1525 tauschten der Fürstabt von Kempten und der Bischof von Augsburg
anno 1524 Leibeigene im Zusammenhang mit der Heirat einer Rettenbergerin
nach "Kotern". Im nämlichen Jahre übertrug der Fürstabt Johann
Rudolf von Raithnau bestimmte Rechte an der Papiermühle und den Hammerwerken
an Pantaleon Vogt. 1525 war das Jahr des "Großen Kaufs". Dabei kam
Kottern an die Reichsstadt Kempten. Lediglich die Papiermühlen blieben
dem Fürstabt lehenpflichtig.
1585 gab es in Kottern deren drei.

| III: Sankt Mang im 19. Jahrhundert |
In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts mußte die Allgäuer
Papierindustrie vor der qualitativ hochwertigen Konkurrenz, v.a. aus
Württemberg, die Segel streichen. Der Schweizer Unternehmer Caspar Honegger
erwarb von 1845 bis 1850 die drei Papiermühlen und richtete in Ihnen
eine leistungsfähige Baumwollspinnerei ein. Kottern erlebte dadurch
einen starken Zustrom von Arbeitskräften aus dem ganzen Allgäu,
aber auch aus Tirol, Voralberg und der Schweiz. Hatten 1845 in Kottern erst
drei Wohnhäuser gestanden, so lebten in Kottern, Schelldorf und Neudorf
zusammen zehn Jahre später bereits 1000 Menschen.
Die Fabrik war in jeder Hinsicht die Lebensader Kotterns. Beinahe alle Einwohner
Kotterns, Neudorfs und Schelldorfs lebten direkt oder indirekt von Ihr. Trotzdem
und obwohl Honegger seinen Arbeitern einen lokal überdurchschnittlichen
Lohn zahlte, brachte die Industrialisierung und der rasche Zuzug von Menschen
Probleme mit sich. Mehr als es unter den Fabrikherrren jener Zeit üblich
war, entfaltete Honegger so etwas wie soziale Fürsorge für seine
Arbeiter: Er unterstützte eine Art sozialen Wohnungsbau in Kottern und
ließ für die
Arbeiterkinder eine Schule einrichten. Außerdem förderten er und
sein Schwiegersohn und Nachfolger Fries das Vereinsleben, insbesondere das
Musikleben in Kottern.

| IV: Sankt Mang im 20. Jahrhundert |
Dennoch konnte die Arbeiterbewegung und der
Kommunismus natürlich rasch in Kottern Fuß fassen. Noch bis in
die Mitte des 20. Jahrhunderts sprach man vom "roten Kottern". Die Grundschule
in Sankt Mang ist bis auf den heutigen Tag nach Gustav Stresemann, dem
herausragenden Außenminister der sozildemokratisch geprägten Weimarer
Rpublik benannt, die Pfarrkirche Mariae Himmelfahrt steht in der
Friedrich-Ebert-Straße, benannt nach dem sozialdemokratischen
Präsidenten dieser ersten Republik.
Am Anfang der nationalsozialistischen Diktatur begehrte demgemäß
noch der eine oder andere auf: 1932 hatten die Kotterner einen Durchmarsch
der SA durch die Ludwigstraße verhindert, indem sie Pflastersteine
für eine Auseinandersetzung bereit gelegt und die SA genötigt hatten,
ihren Marsch nach Kempten auf einer anderen Route durchzuführen. In
den ersten Tagen der Machtergreifung dann schrieb eine unbekannte Hand in
großen Lettern "Rotfront" an den Turm der Spinnerei und Weberei; man
kann die Buchstaben heute noch schwach erkennen.
Doch paßten sich die Kotterner schnell an oder hielten doch zumindest
still. Es ging ihnen gut. Anders als in Kempten und sonst in Deutschland
war in Kottern auch in den 20er Jahren die Beschäftigungslage gut, in
den 30er Jahren waren rund 1400 Arbeiter in der Textilfabrik beschäftigt.
Dank wirtschaftlicher Sicherheit hatten die Bürger Muße, sich
um andere Dinge zu kümmern als nur um das tägliche Brot. Das
Vereinsleben blühte, Fabrikdirektor Kremser förderte insbesondere
den Sport, bezahlte guten Turnern auch mal die Schulden aus eigener Tasche.
Kempten konnte mit dem vitalen Kottern damals in keiner Weise mithalten.
Der Erhalt dieses Wohlstands war den Kotterneren wichtiger als politisches
Martyrium. Widerstand gab es zwar, aber er war selbst im einstmals "roten
Kottern" die Ausnahme.
Auch nach dem Zweiten Weltkrieg florierte Sankt Mang. Kottern, Schelldorf
und Neudorf wuchsen allmählich auch städtebaulich zu einem
geschlossenen Ort zusammen. Neue Industrien siedelten sich an, neue
Wohngebiete wurden erschlossen. Die Geschichte der Gemeinde Sankt Mang endet
am 1. Juli 1972. An diesem Tag wurde sie im Zuge der Gebietsreform in die
Stadt Kempten eingemeindet. Sankt Mang ist heute ein eigener Stadtteil Kemptens.
Stephan Thomae

Geschichte des Musikvereins Sankt Mang
Wegen der komplizierten Geschichte Sankt Mangs muß man in den einzelnen
Dörfern, aus denen Sankt Mang entstand, nach Spuren der Vorgänger
des Musikvereins Sankt Mang suchen. Da Lenzfried eine eigene Musikkapelle
mit weit zurückreichender Tradition besitzt, wurde die Lenzfrieder
Musikgeschichte nicht herangezogen. Musikkapellen finden sich außer
in Lenzfried
aber noch in den Dörfern Kottern, Schelldorf und Neudorf.

Josef Seele, geb. 1823, war vermutlich Gründer der sogenannten "Seele-Musik"
in Kottern, der Keimzelle der Musikkapelle Kottern. Wann diese "Seele-Musik"
gegründet wurde, läßt sich nicht mit letzter Sicherheit
nachweisen. Nachfolger im Dirigentenamt wurde Josefs Sohn Bonifaz. Jahreszahlen
liegen nicht
vor.
Ein Inserat in der Algäuer Zeitung von 1889 informiert über die
Existenz der Musikkapelle Neudorf, die sich mit der Musikkapelle Durach zu
einem Konzert zusammentat.
Aus dem Jahre 1892 datiert die älteste bislang aufgefundene Erwähnung
der Musikkapelle Kottern. In diesen Jahren, von etwa 1890 bis 1893, dirigierte
Josef Heinzle die Kapelle, weil Bonifaz Seele, der Sohn des Gründers,
in diesen Jahren seinen Wehrdienst ableistete. Von 1893 bis 1914 hatte dann
wieder Bonifaz Seele die musikalische Leitung inne.
Zwei Urkunden datieren aus dem Jahre 1895. Eine ist ein Erinnerungsblatt
an das 2. Große Musikfest in Obergünzburg. (siehe Abbildung oben)
Unter den auf diesem Erinnerungsblatt aufgeführten 29 Kapellen ist auch
die Kapelle Kottern genannt.
Die
zweite Urkunde aus diesem Jahr ist eine auf Karton aufgezogene Photographie
von der Sedanfeier in Kottern 1895.(siehe Foto links) Aus dieser Zeit ist
die interessante Anekdote überliefert, daß ein gewisser Josef
Haibel aus Leiterberg bei Betzigau sommers wie winters, bei Regen, Sturm
und Schnee, zu Fuß nach Kottern lief, um dort die Proben zu besuchen
und bei Aufführungen mitzuwirken.
Eine ins Jahr 1898 datierte Photographie ( unten) zeigt zwölf Musiker
mit Instrumenten in der Uniform des Krankenunter stützungsvereins
II in Kottern, als deren Vereinskapelle die Kotterner Musikkapelle fungierte.
hint. Reihe von links: A. Heinzle, G.
Heinzle, Rick, Heiligensetzer, Aschauer, ?
mittl. Reihe von liks: B. Seele, F. Huber, ?
vord. Reihe von Links: Haibel, A. Prestel, Spann, J. Heinzle
Für das Jahr 1900 ist die Gründung der Musikkapelle Schelldorf
durch ihren Gründungsdirigenten Jakob Gehring und Hauptlehrer Fürst
aus Sankt Mang belegt. Zusammen mit den Musikkapellen von Kottern und Neudorf
liegt hier somit hinsichtlich
des Musikvereins Sankt Mang der ausgesprochen seltene Fall vor, daß
ein Kind drei Eltern hat.

| Zusammenarbeit und Vereinigung nach dem Ersten
Weltkrieg |
Während des 1. Weltkriegs schloß sich die "Seele-Musik" aus Kottern
mit der Kapelle Gehring aus Schelldorf zusammen, um angesichts der Einberufung
vieler Musiker zum Militärdienst spielfähig zu bleiben. Diese
Zusammenarbeit wurde in den 20er Jahren aufrechterhalten, bis sich die Musiker
schließlich unter dem Dach der Musikkapelle Kottern endgültig
zusammenschlossen. Dirigent war von 1920 bis 1925 Jakob Gehring, von da an
Ludwig Gebele. Diese Musikkapelle Kottern nahm in den 20er Jahren an mehreren
Musikfesten im Allgäu, so in Altusried (1925), Wiggensbach und Immenstadt,
teil.
Während des nationalsozialistischen Herrschaft wurden private Vereine
mißtrauisch beäugt. Ein eigenständiges Vereinsleben wurde
möglichst verhindert, Musikkapellen wurden aufgelöst. Statt einer
Musikkapelle in jedem Dorf gab es nunmehr nur noch die SA-Kapelle Kempten
Land unter Dirigent Erich Schneider aus Betzigau. Dadurch freilich blieb
diese SA-Kapelle großteils eine Betzigauer Angelegenheit, und die meisten
Musikkapellen musizierten als lose Verbindungen weiter, so auch die Musikkapelle
Kottern, die dann um 1939 von Hauptlehrer Hitzler dirigiert wurde. So blieb
die blasmusikalische Tradition trotz Hindernissen gewahrt: Im Notenarchiv
des Musikvereins finden sich undatierte Marschbücher, die durch ihren
Inhalt eindeutig
als national- sozialistisch ausgewiesen sind. Sie tragen einen Stempel mit
der Aufschrift "Orchesterverein Kottern, gegr. 1920".

| Neugründung nach dem Zweiten Weltkrieg |
Im Zweiten Weltkrieg wurde der Spielbetrieb notdürftig aufrecht erhalten,
doch die amerikanische Besatzungsmacht verbot 1945 jegliche
Vereinstätigkeit von Deutschen. Trotzdem wurde in aller Stille geprobt,
bis man sich schließlich 1950 entschloß, einen neuen Verein zu
gründen.
Die ersten zwei Jahrzehnte gestalteten sich als schwierig, die Musikkapelle
wanderte durch Höhen und Tiefen, wobei die Höhen kurz, die Tiefen
lang waren.
Erst dem Vorsitzenden Ludwig Engstler, der 1966 zum Vorsitzenden gewählt
wurde und dieses Amt bis 1991, ein Vierteljahrhundert lang, innehatte, gelang
es, den Verein zu stabilisieren. Anton Steiger, Dirigent von 1968 bis 1985,
hob allmählich das musikalische Niveau der Kapelle an. Die Ära
Steiger/Engstler war damit die eigentliche Aufbauphase des Musikvereins Sankt
Mang. 1969 wurde ein Kameradschaftstreffen anläßlich des
70jährigen Vereinsjubiläums mit Fahnenweihe durchgeführt.
In den 70er Jahren wurden Partnerschaften mit den Musikkapellen Eberholzen
(Niedersachsen) und Luttach (Südtirol) geknüpft. 1989/90 bauten
die Musiker den von der Stadt erworbenen ehemaligen Sankt Manger Bahnhof
am Theodorplatz zu einem Musikerheim um. Am 3. März 1990 fand die
Schlüsselübergabe durch Kemptens damaligen Oberbürgermeister
Dr. Josef Höß statt. Damit dürfte der Musikverein Sankt Mang
der einzige Musikverein mit Gleisanschluß sein.
Anton Steiger hatte diesen Umzug nicht mehr erlebt: 1987 war er 38jährig
verstorben. Sein Nachfolger wurde Franz Hefele, der schon 1985 de facto die
Stelle seines gesundheitlich
angeschlagenen Vorgängers eingenommen hatte.

Seit den 70er Jahren betreibt der Musikverein Sankt Mang eine rege
"Außenpolitik ": 1971 war die City of Oxford Youth Band zu Gast beim
Musikverein Sankt Mang, 1972 und 1973 besuchten die Sankt Manger die Musikkapelle
Luttach (Südtirol), Gegenbesuche erfolgten 1972 und 1974. 1977 fuhr
der Musikverein Sankt Mang zum ersten Mal zum Musikverein Eberholzen
(Niedersachsen); Gegenbesuche folgten 1978, 1985 anläßlich des
6. Bayerischen Landesmusikfestes in Kempten und 1995 zum 100jährigen
Jubiläum des Musikvereins Sankt Mang. Eine zweite Reise zum Musikverein
Eberholzen unternahmen die Sankt Manger Musiker 1992 anläßlich
dessen Hundertjahrfeier. 1991, 1993 und 1995 weilte das Jugendblasorchester
Sopron (Ungarn) beim Musikverein Sankt Mang. 1994 und 1997 übernachtete
das Jugenblasorchester Sopron während einer Durchreise für jeweils
eine Nacht in Sankt Mang. Auch in diesen wenigen Stunden wurde immer zusammen
gefeiert und musiziert. 1992 und 1994 fuhren die Sankt Manger im Gegenzug
nach Ungarn. 1994 konnten auch die fördernden Mitglieder an der Reise
teilnehmen und so eine von vier Partnerstädten der Stadt Kempten
kennenlernen. 1995 knüpfte der Musikverein Sankt Mang Kontakte mit der
Musikkapelle Mutlangen.(Baden Württemberg). Besuch und Gegenbesuch fanden
im Jahre 1996 statt. Über das Internet knüpfte der Musikverein
Sankt Mang eine Freundschaft der Musikapelle Vöran in Südtirol.
Besuch und Gegenbesuch fanden im Jahre 2000 statt. Im Jahre 2002 lernte der
MSTM ebnfalls über das Internet die Musikkapellen Losser aus den
Niederlanden, Öflingen im Schwarzwald und Kiebingen in Württemberg
kennen. Der Musikverein Excelsior Losser war im Jahre 2002 in Sankt Mang
zu Gast und musizierte gemeinsam mit dem MStM die Bläserserenade im
Residenzhof. Der Gegenbesuch fand im Juni 2003 statt.
Außerdem erhielt der Musikverein Sankt Mang immer wieder Engagements
außerhalb des Allgäus, so etwa 1969 auf dem Flughafen Kloten bei
Zürich und bei der befreundeten Musikkapelle Altach (Voralberg), 1970
im Kloster Ettal, 1974 in Schwäbisch Hall, 1976 in Esslingen, 1976 in
Reutlingen, 1991 in Hamm (Westerwald) , 1995 und 1996 in Breitenthal (Landkreis
Günzburg), 1996 in Grafelde bei Hannover, 1998 in Byk (Ungarn), 2001
in Quiberon (Frankreich), 2002 in Öflingen (Südschwarzwald), 2003
in Eberholzen (Niedersachsen) und Losser (Niederlanden), 2004 in Mutlangen,
2005 in Stockheim (Oberfranken) und 2007 auf der internationalen Grünen
Woche in Berlin.

Gemeinschaftskonzerte und Gastkonzerte festigen die
Kontakte zu anderen Musikern:
1964: Gastkonzert der Musikkapelle Reutte in Sankt Mang
1970: Gemeinschaftskonzert mit der Musikkapelle Dietmannsried in Sankt Mang
1971: Gastkonzert der City of Oxford Youth Band in Sankt Mang
1971: Gemeinschaftskonzert mit der Musikkapelle Heiligkreuz in Sankt Mang
1971: Gemeinschaftskonzert mit dem Musikverein Graben-Schwabmünchen
in Sankt Mang
1973: Gemeinschaftskonzert mit dem Musikverein Lenzfried in Sankt Mang
1974: Gemeinschaftskonzert mit der Musikkapelle Luttach (Südtirol) in
Sankt Mang
1981: Gemeinschaftskonzert mit der Musikkapelle Probstried in Sankt Mang
1989: Gemeinschaftskonzert mit der Musikkapelle Schwarzenberg in Oy
1993: Gemeinschaftskonzert mit dem Jugendblasorchester Sopron in Kempten
1994: Gemeinschaftskonzert mit der Jugendblaskapelle Sonthofen in Kempten
1995: Galakonzert der Stadtkapelle Marktoberdorf in Kempten
1996: Gemeinschaftskonzert mit der Harmoniemusik Welden (Augsburg) in
Kempten
1997: Gemeinschaftskonzert mit der Harmoniemusik Welden (Augsburg) in
Welden
1997: Gemeinschaftskonzert mit dem Musikverein Maierhöfen (Westallgäu)
in Kempten
1998: Gemeinschaftskonzert mit dem Jugendblasorchester Sopron in Sopron
(Ungarn)
1999: Gemeinschaftskonzert mit dem Jugendblasorchester Sopron in Kempten
2000: Gemeinschaftskonzert mit der Musikkapelle Vöran aus Südtirol
in Kempten
2001: Gemeinschaftskonzert mit der Musikkapelle Memmingerberg
2001: Gemeinschaftskonzert mit der Musikkapelle Wildpoldsried
2002: Gemeinschaftskonzert mit dem Blasorchester Excelsior Losser aus den
Niederlanden
2003: Gemeinschaftskonzert mit dem Musikverein Öflingen
(Südschwarzwald) und Losser (NL)
2004: Gemeinschaftskonzert mit dem Musikverein Kiebingen (Rottenburg)
2005: Gemeinschaftskonzert mit dem Musikverein Waltenhofen
2006: Gemeinschaftskonzert mit der Bergmannskapelle Stockheim (Oberfranken)
2007: Gemeinschaftskonzert mit dem Blasorchester Excelsior Losser aus den
Niederlanden
2008: Gemeinschaftskonzert mit der Harmoniemusik Wiggensbach
2009: Gemeinschaftskonzert mit der Blaskapelle Bihlerdorf-Ofterschwang
Konzertprogramme

Auftritte von Bundeskanzler Willy Brandt, Bundesminister Ignaz Kiechle, des
baden- württembergischen Ministerpräsidenten Lothar Späth,
der bayerischen Ministerpräsidenten Alfons Goppel, Franz-Josef Strauß
und Max Streibl sowie des SPD-Vorsitzenden Hans-Joachim Vogel wurden vom
Musikverein Sankt Mang musikalisch umrahmt. 2007 wurde auf der internationalen
Grünen Woche zum Empfang bei Bundesminister Seehofer musiziert.

| Allgäu-Schwäbischer Musikbund |
Auch
für den Allgäu-Schwäbischen Musikbund haben Kempten und Sankt
Mang wiederholt eine Rolle gespielt: In Kempten wurde im Jahr 1926 der
Allgäu-Schwäbische Musikbund (ASM), dem auch der Musikverein Sankt
Mang angehört, gegründet. Zwar hat der Dachverband der Musikkapellen
in Schwaben seinen Sitz heute in Krumbach, abereingetragen ist der ASM im
Vereinsregister Kempten. Und 1979 wurde bei der ASM-Generalver sammlung im
"Stiefel" in Sankt Mang Karl Kling erstmals zum Präsidenten des ASM
gewählt. 1985 fand das 6. Bayerische Landesmusikfest in Kempten statt.
2003 Delegiertenversammlung des ASM in Kempten.
Stephan Thomae
Wolfgang Fiedler

Die Vorgängerkapellen bis zum ersten Weltkrieg
| Seele-Musik, Kottern |
Kapelle Gehring, Schelldorf |
Musikkapelle Neudorf |
Josef Seele (Gründer?)
Bonifaz Seele (vor 1890)
Josef Heinzle (1890-1893)
Bonifaz Seele (1893-1894) |
Gründer (1900):
Jakob Gehring
und
Hauptlehrer Fürst |
keine Namen
bekannt |
Musikverein Kottern
in der Zwischenkriegszeit
Dirigent
|
1920 - 1925: Jakob Gehring
1925 - 1939: Ludwig Gebele
ab 1939: Hauptlehrer Hitzler |
Musikverein Kottern, Musikverein Sankt Mang
nach dem Zweiten Weltkrieg
Vorstand
|
Dirigent
|
1950: Carl Holderied
1951 - 1955: Karl Kulzer
1955 - 1958: Hans Nägeli
1958 - 1960: Oskar Scharrer
1960 - 1966: Otto Wendt
1966 - 1991: Ludwig Engstler
1991 - 2008: Wolfgang Fiedler
seit 2008: Hans-Jürgen Gleich |
1945 - 1950: Georg Heim
1950 - 1961: Gustav Kuntze
1961 - 1963: (vakant)
1963 - 1965: Georg Heim
1966: Karl Voltz
1966 -1968: Paul Rietzler
1968 - 1985: Anton Steiger
1985 - 1990: Franz Hefele
1990 - 1997: Stephan Thomae
Mai/Juni 1997: Benedikt Gögler
1997 - 1998: Franz Hefele
1998 - 2003: Stephan Thomae
2003 - Jan 2004 Johannes Möller
2004 - 2005: Stephan Thomae
ab Jan 2005: Axel Maucher |


Wertungsspielergebnisse des
Musikvereins Sankt Mang
| 1925 |
Altusried |
?? |
Oberstufe |
?? |
MStM |
| 1952 |
Weißenhorn |
Bundesmusikfest |
Mittelstufe |
vorzüglich |
MStM |
| 1953 |
Bregenz |
?? |
Mittelstufe |
1. Preis |
MStM |
| 1963 |
Altusried |
Bezirksmusikfest |
Mittelstufe |
1. Rang |
MStM |
| 1968 |
Altusried |
Bezirksmusikfest |
Mittelstufe |
2. Rang |
MStM |
| 1970 |
Buchenberg |
Bezirksmusikfest |
Unterstufe |
1. Rang |
MStM |
| 1970 |
Häselgehr (Tirol) |
Bezirksmusikfest |
?? |
1. Rang |
MStM |
| 1971 |
Weitnau |
Bezirksmusikfest |
Mittelstufe |
1. Rang |
MStM |
| 1972 |
Probstried |
Bezirksmusikfest |
Mittelstufe |
1. Rang |
MStM |
| 1974 |
Heiligkreuz |
Bezirksmusikfest |
Mittelstufe |
1. Rang |
MStM |
| 1980 |
Memhölz |
Bezirksmusikfest |
Mittelstufe |
1. Rang |
MStM |
| 1982 |
Schrattenbach |
Bezirksmusikfest |
Mittelstufe |
1. Rang |
MStM |
| 1983 |
Wiggensbach |
Bezirksmusikfest |
Mittelstufe |
1. Rang mit Belobigung |
MStM |
| 1985 |
Kempten |
Landesmusikfest |
Mittelstufe |
1. Rang mit Belobigung |
MStM |
| 1985 |
Buchenberg |
Bezirksmusikfest |
Mittelstufe |
1. Rang mit Belobigung |
MStM |
| 1988 |
Wildpoldsried |
Bezirksmusikfest |
Oberstufe |
1. Rang mit Belobigung |
MStM |
| 1989 |
Reutte (Tirol) |
Bezirksmusikfest |
Stufe C |
mit gutem Erfolg |
MStM |
| 1991 |
Betzigau |
Bezirksmusikfest |
Oberstufe |
1. Rang mit Belobigung |
MStM |
| 1993 |
Durach |
Bezirksmusikfest |
Oberstufe |
1. Rang mit Belobigung |
MStM |
| 1994 |
Immenstadt |
Bezirksmusikfest |
Oberstufe |
1. Rang mit Belobigung |
MStM |
| 1994 |
Schrattenbach |
Bezirksmusikfest |
Oberstufe |
1. Rang mit Auszeichnung |
MStM |
| 1995 |
Sankt Mang |
Bezirksmusikfest |
Anfängerstufe |
1. Rang mit Belobigung |
Jugend |
| 1995 |
Füssen |
Landesmusikfest |
Anfängerstufe |
1. Rang mit Belobigung |
Jugend |
| 1996 |
Haldenwang |
Bezirksmusikfest |
Anfängerstufe |
1. Rang mit Belobigung |
Jugend |
| 1996 |
Haldenwang |
Bezirksmusikfest |
Oberstufe |
1. Rang mit Belobigung |
MStM |
| 1997 |
Kempten |
Bezirksmusikfest |
Anfängerstufe |
1. Rang |
Jugend |
| 1997 |
Kempten |
Bezirksmusikfest |
Oberstufe |
1. Rang |
MStM |
| 1999 |
Heiligkreuz |
Bezirksmusikfest |
Oberstufe |
1. Rang mit Belobigung |
MStM |
| 2001 |
Betzigau |
Bezirksmusikfest |
Oberstufe |
mit sehr gutem Erfolg |
MStM |
| 2002 |
Frauenzell |
Bezirksmusikfest |
Marschmusik |
mit sehr gutem Erfolg |
MStM |
| 2003 |
Schwarzenberg |
Bezirksmusikfest |
Oberstufe |
mit gutem Erfolg |
MStM |
| 2004 |
Dietmannsried |
Bezirksmusikfest |
Marschmusik (B) |
mit sehr gutem Erfolg |
MStM |
| 2005 |
Memhölz |
Bezirksmusikfest |
Anfängerstufe |
mit sehr gutem Erfolg |
Jugend |
| 2006 |
Waltenhofen |
Bezirksmusikfest |
Anfägerstufe |
mit sehr gutem Erfolg |
Jugend |
| 2009 |
Heiligkreuz |
Bezirksmusikfest |
Mittelstufe |
mit sehr gutem Erfolg |
MStM |
| 2011 |
Sulzberg |
Bezirksmusikfest |
Mittelstufe |
mit sehr guten Erfolg * |
MStM |
|
|
|
|
|
|
* = offenes Wertungsspiel |